Kalmenhof

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Idstein in der NS-Zeit - Menschen inmitten des Terrors: hier Ruth Pappenheimer, Opfer der "Euthanasie" am Idsteiner Kalmenhof 1944
Quelle dieser drei Bilder: jeweils privat



Der Idsteiner Kalmenhof ist - heutzutage unter der Bezeichnung „Vitos Teilhabe“ - ein Standort der Jugend- und Behindertenhilfe des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen.

Auf dem im Jahr 1888 von Charles Hallgarten und weiteren sozial engagierten Frankfurter Bürgern erworbenen Gelände mit seinem "Gutshaus Calmenhof" (seit 2006 als "Stockheimer Hof" in Privatbesitz) entstand eine bedeutende Heilerziehungsanstalt, die von einem privaten Trägerverein mit Weitsicht und Großzügigkeit kontinuierlich ausgebaut wurde.

Der Landeswohlfahrtsverband Hessen wurde 1953 der neue Träger des Kalmenhofes.

Seit rund 130 Jahren haben behinderte und sozial benachteiligte Menschen im Herzen Idsteins ein Zuhause und können am gesellschaftlichen Leben teilhaben.
Die pädagogische Arbeit, eine Grundhaltung der Wertschätzung, die gelebte Inklusion, aber auch die historischen Gebäude machen den Kalmenhof zum "Stolz Idsteins" (F.A.Z.).

Im Verlauf seiner wechselvollen Geschichte wurde der ehemals privat getragene Kalmenhof ab 1933 von den nationalsozialistischen Machthabern gleichgeschaltet, verstaatlicht und schließlich in das Programm der sogenannten „Euthanasie“ einbezogen.

Mehrere hundert Menschen mit einer Verbindung zum Kalmenhof wurden bis 1945 ermordet.

kalmenhof-gedenken möchte an diese Menschen erinnern. Seit November 2017 werden die Namen der Opfer, die bislang bewusst verschwiegen wurden, erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 
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